Oberschule Herzberg

Hilfsaktionen in Osterode und Pöhlde

Am 22.8.2014 bekam Lukas und seine Familie die Nachricht, dass er an Leukämie erkrankt ist.
Am 3.10.14 wurde in Osterode eine Benefizveranstaltung vom Förderverein Hoffnung e.V. aus Göttingen gestartet. Es gab eine Aktion bei der 300 Luftballons gleichzeitig in die Luft geflogen sind. Am 18.10. fand dann eine Typisierungsaktion statt.
Am 12.10.14 wurden in Pöhlde 3000 Röhrchen zur Typisierung bestellt so Jörg Rösler vom Unterstützerkreis. Da jede Blutprobe von Gesunden bis 55 Jahren 50 Euro kostet. Aber diese nicht von der Krankenkassen getragen werden müssen 150 000 Euro durch Spenden wieder eingenommen werden. Eine große Tombola mit 350 Preisen und die Erlöse aus dem Verkauf von Speisen und Getränke trugen am Wochenende das Ihre dazu bei.
Es gibt ein Spendenkonto, welches vom Förderverein Hoffnung e.V. unterstützt wird.
Michel Jürgens

 

Interview  mit Christina und Jonas (10R2)
SZ: „Wie seid ihr dazu gekommen bei der Spendenaktion teilzunehmen?“
Jonas:  „Da ich Lukas schon im Voraus kannte, zwar nicht viel mit ihm zu tun hatte, aber wir dachten bei so etwas sollte  man zusammenhalten.“
Christina: „Jonas hat mich gefragt, ob ich ihm helfen möchte, und dann hatte ich schnell Interesse.“
SZ: „Hat jede Klasse etwas gespendet?“
Jonas: „Ja, jede Klasse hat etwas gespendet besonders die 5. + 6. Klassen.“
SZ: „Gibt es Schüler, die besonders viel gespendet haben?“
Jonas: „Ja, Schüler, die selbst Fußball spielen und Lukas kennen, haben gerne und viel gespendet. Aber auch die Lehrer haben gespendet.“
SZ: „Habt ihr besonders viel gesammelt?“
Christina: „Oh ja, wir haben sehr viel gesammelt.
Jonas: „Wir haben mit der ersten Spendendose die beachtliche Summe von 570€ gesammelt.“
SZ: „Hat es euch Spaß gemacht, das Geld zu sammeln?“
Jonas: „Auf jeden Fall, es ist ja schließlich für einen guten Zweck“.
Christina: „Ja hat es, ich habe auch einen Kuchen gebacken“.
SZ: „Habt ihr euch auch registrieren lassen?“
Jonas: „Ja den es ist ja nicht nur für Lukas, sondern tausende andere Menschen“
Christina: „Nein.“
SZ: „Habt ihr noch weitere Aktion für Lukas überlegt?“
Beide: „Ja, wir haben noch einen Brötchen und Waffelverkauf gemacht“ (19.11.14 + 20.11.14)
Leon Specht und Obadja Runge

 

 

Lions Quest Siegel erneut erhalten

151HK14 B1In einer kleinen Feier wurde am 16.10.2014 unserer Schule erneut das Lions-Quest-Qualitätszertifikat überreicht. Die Kommission des Lions Club bescheinigte uns hiermit erneut die besonders erfolgreiche und konsequente Umsetzung des Unterrichtsprogramms "Erwachsen werden". Jede Schule, die das Qualitätssiegel "tragen" möchte, muss sich alle drei Jahre einer erneuten Zertifizierung unterwerfen, so dass die Qualität in der Umsetzung des Programms gewährleistet ist.

In den Reden von Fr. Dr. Huth (LionsQuest) sowie auch des Schulleiters Hr. Hanke wurden u. a. die Bedeutungen des Programms für das Schulleben und für die spätere Bewerbung hervorhegoben. Neben dem präventiven Charakter des Programms habe auch die Industrie das Programm anerkannt, die Schülerzerfikate in den Bewerbungsmappen seinen zudem Pluspunkte bei der Bewerbung. (Bildquelle: HarzKurier; von links: Fr. Schwarzer, Fr. Ungerland, Fr. Dr. Huth, Hr. Hanke, Hr. Ulrich)

Sieg für die OBS Herzberg

In einem spannenden Finale gewann unsere Fußballmannschaft (Jungen Jahrgänge 9-10) den

1. Platz

beim Hallenturnier am 16.01.2014  in Bad Lauterberg.

Sprachreise nach England 13/14

Auch in diesem Jahr fand, wie  in den vergangenen Jahren, eine Sprachreise nach Eastbourne statt.
38 Schülerinnen und Schüler machten sich am 09.09.13 auf den Weg nach England um dort für eine Woche Spracherfahrung und Eindrücke vom englischen Leben zu sammeln. Zusammen mit einem Freund oder einer Freundin waren sie in netten Gastfamilien untergebracht, konnten dort ihr Englisch erproben und Hemmungen im Umgang mit der Sprache abbauen.
Während eines Englischkurses mit muttersprachlichen Lehrkräften konnten die Schülerinnen und Schüler am ersten Tag ihre Sprachkenntnisse vertiefen.
In den darauffolgenden Tagen

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Konfliktlotsenkonzept

 

1. Die Bausteine des Konfliktlotsenprojektes

Damit das Konfliktlostenprojekt auf Dauer von Erfolg gekrönt ist, benötigen die Konfliktlotsen

  • eine fundierte Ausbildung,
  • ein Gesprächszimmer,
  • die Betreuung durch die Lehreinnen und Lehrer (coaching),
  • die Einbindung des Projektes in das Schulkonzept
  • sowie die Akzeptanz des Projektes in der gesamten Schulgemeinschaft.

 

2. Die Ziele der Konfliktlotsen

Die Konfliktlotsen wollen die Gewalt verhindern, nicht den Streit. Die Konflikte sollen mit einem gewaltfreien Streit gelöst werden.

Nahziele:

  • Die zwischenmenschliche Ebene soll wieder verbessert werden.
  • Die Streitenden lernen wieder auf der inhaltlichen Ebene zu reden.
  • Am Ende der Mediation schließen die Parteien einen gemeinsamen Vertrag ab.

Fernziele

  • Die Schule soll durch weniger Streit und Klassenkonferenzen entlastet werden.
  • Die Konfliktlotsen zeigen, wie man respektvoll miteinander umgeht.
  • Beide Partner sollen als Gewinner aus dem Streit hervor gehen (Win-Win-Lösung).

 

3. Die Ausbildung der Konfliktlotsen (Mediatoren)

  • Die Mediatoren müssen Schülerinnen und Schüler sein, die nicht massive Probleme mit Mitschülern haben. Es sollten Sympathieträger sein, damit sie die notwendige Akzeptanz in der Schulgemeinschaft finden.
  • Die Ausbildung wird in einer zweistündigen AG oder einem WPK durchgeführt und etwa ein halbes Jahr dauern (56 Ustd.)
  • Dem Konfliktlotsenkurs sollten etwa zehn Schülerinnen und Schüler, gemischt nach Alter, Geschlecht und ethnischer Herrkunft angehören. Es gilt dabei zu berücksichtigen, dass ältere Schülerinnen und Schüler mehr von jüngeren Schülerinnen und Schülern akzeptiert werden.
  • Die Ausbildung wird von Herrn Menge (Beratungslehrer) betreut und geleitet.

 

4. Die Rolle der Konfliktlotsen

  • Der Mediator hält sich an die Allparteilichkeit (keine Partei ergreifen).
  • Der Mediator ist nur Moderator des Gesprächs und achtet u. a. auf den Ablauf bestimmter Phasen.
  • Er hat keine Meinung zum Konflikt. Er darf sich auch nicht durch andere Beeinflussen lassen.
  • Er beachtet die Schweigepflicht.
  • Die Streitenden und der Mediator nehmen freiwillig an dem Gespräch teil. Lehrer können den Streitenden eine Mediation vorschlagen, um Strafen oder eine KLassenkonferenz zu vermeiden. Scheitert die Mediation, muss der Lehrer handeln.
  • Die Konfliktlotsen handeln Bedürfnisorientiert. Sie fragen bspw. danach, wie der Streit begonnen hat. Sie suchen u. a. nach den möglichen Ursachen des Streits.
  • Konfliktlotsen arbeiten ziel- und zukunftsorienziert. Wie gehen die Streitenden in Zukunft miteinander um?

 

5. Der äußere Rahmen der Mediation

  • Die Sitzungen dauern 30 - 45 Minunten.
  • Die Teilnahme ist freiwillig.
  • Der Inhalt der Mediation ist vertraulich.
  • Es werden keine Strafen ausgesprochen, sondern ggf. Möglichkeiten der Wiedergutmachung besprochen.
  • Die Lehrer unterstützen die Konfliktlotsen und geben ihnen Fälle.

 

6. Unterschiede zwischen Mediation und Schlichtung

Beide Begriffe werden häufig bei der Suche nach der Lösung eines Streites benutzt. Die Begriffe haben jedoch eine unterschiedliche Bedeutung.

Ein Schlichter spricht Empfehlungen aus und schlägt Kompromisse vor.

 

7. Die fünf Phasen der Mediation

1. Phase: Begrüßung der Beteiligten und Besprechung der Regeln

  • Es wird das Setting (besondere Sitzordnung) und die Rolle des Mediators erklärt.
  • Anschließend werden die Regeln besprochen:
    Es spricht nur einer.
    Keiner kränkt oder verletzt den anderen.
    Die Gespräche sind vertraulich.
    ...

2. Phase: Die Standpunkte der Streitenden werden angehört.

  • Zuerst wird einer der Streitenden befragt.
  • Der Mediator spiegelt den Inhalt der Antwort und stellt offene Fragen.
  • Nun wird die andere Streitpartei befragt.
  • Der Mediator spiegelt auch hier die Antworten und stellt offene Fragen.

3. Phase: Es wird die persönliche Bedeutung des Konfliktes gesucht. Beiden Parteien werden offene Fragen zu den Gefühlen getellt und die Antworten gespiegelt.

4. Phase: Das Gespräch wird von der Vergangenheit in die Zukunft gelenkt.

  • Das Drehbuch des Konfliktes wird nun umgeschrieben. Der Mediator fragt, was sich die Streitenden anders gewünscht hätten.
  • Die Gesprächstechnik des Pendelns wird angewendet.
  • Die direkte Kommunikation zwischen den Streitenden wird hergestellt.

5. Phase: Es wird ein Tauschgeschäft vorgeschlagen.

  • Eine Wiedergutmachung oder Entschuldigung wird vereinbart.
  • Was möchte ich, was kann ich dafür geben?
  • Die Ideen werden schriftlich festgehalten und auf Fairness beprüft.
  • Ein Nachtermin in 14 Tagen wird vereinbart.
  • Die Beteiligten verabschieden sich voneinander.

Ein Mediator hat keine eigene Meinung zum Streit. Er lässt die Streitenden eine Lösung erarbeiten. Der Mediator fragt nach den Bedürfnissen der Beteiligten.


Oberschule Herzberg
Heidestraße 10
37412 Herzberg

Tel. 05521-996570
Fax 05521-9965719

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