Schulleben

Hier finden Sie Informationen zu dem Schulleben an der OBS Herzberg.

Schulcafeteria

Cafeteria 1Im Schuljahr 2017/18 gestaltete die damalige Klasse 8b im Rahmen der Projektwoche die Schulcafeteria um. Es fanden sowohl dekorative Veränderungen statt, als auch die Überarbeitung des Sortiments.

Derzeit engagieren sich 16 Schülerinnen und Schüler im Cafeteria-Team. Zu ihren Aufgaben gehören:

  • vor Unterrichtsbeginn Brötchen holen und belegen
  • Verkauf in der ersten großen Pause
  • Catering bei Sonderveranstaltungen, bspw. Informationsabende

Zudem werden Getränke wie Wasser, Saft, Schokoladenmilch oder Apfelschorle und kleine Snacks wie Müsliriegel, Joghurt oder Obst verkauft.

 

Fbu

Cafeteria 2Infoabend 2019

Wintersporttag 2019

Auch wenn in Herzberg und Umgebung fast frühlingshafte Temperaturen herrschten haben die Schülerinnen und Schüler und die Lehrkräfte der OBS Herzberg am 28.02.2019 mit großer Begeisterung einen Wintersporttag durchgeführt.
Etwa 250 Lernende und Lehrende fuhren morgens in Bussen nach Braunlage um dort Runden auf Schlittschuhen in der Eishalle zu drehen, mit dem Schlitten den Berg hinabzufahren oder das sonnige Wetter bei einer Winterwanderung durch tiefen Schnee zu genießen. Diejenigen, die nicht teilnehmen konnten, wurden in der OBS von einigen Lehrkräften beschult.
Nach einem tollen Vormittag, der von Lernenden und Lehrenden gleichermaßen genossen wurde ging es ohne größere Verletzungen mittags wieder zurück nach Herzberg. Da diese Veranstaltung großen Anklang hatte ist der nächste Wintersporttag im Terminplan der OBS für das kommende Schuljahr schon vorgemerkt.
Blü

Konfliktlotsenkonzept

 

1. Die Bausteine des Konfliktlotsenprojektes

Damit das Konfliktlostenprojekt auf Dauer von Erfolg gekrönt ist, benötigen die Konfliktlotsen

  • eine fundierte Ausbildung,
  • ein Gesprächszimmer,
  • die Betreuung durch die Lehreinnen und Lehrer (coaching),
  • die Einbindung des Projektes in das Schulkonzept
  • sowie die Akzeptanz des Projektes in der gesamten Schulgemeinschaft.

 

2. Die Ziele der Konfliktlotsen

Die Konfliktlotsen wollen die Gewalt verhindern, nicht den Streit. Die Konflikte sollen mit einem gewaltfreien Streit gelöst werden.

Nahziele:

  • Die zwischenmenschliche Ebene soll wieder verbessert werden.
  • Die Streitenden lernen wieder auf der inhaltlichen Ebene zu reden.
  • Am Ende der Mediation schließen die Parteien einen gemeinsamen Vertrag ab.

Fernziele

  • Die Schule soll durch weniger Streit und Klassenkonferenzen entlastet werden.
  • Die Konfliktlotsen zeigen, wie man respektvoll miteinander umgeht.
  • Beide Partner sollen als Gewinner aus dem Streit hervor gehen (Win-Win-Lösung).

 

3. Die Ausbildung der Konfliktlotsen (Mediatoren)

  • Die Mediatoren müssen Schülerinnen und Schüler sein, die nicht massive Probleme mit Mitschülern haben. Es sollten Sympathieträger sein, damit sie die notwendige Akzeptanz in der Schulgemeinschaft finden.
  • Die Ausbildung wird in einer zweistündigen AG oder einem WPK durchgeführt und etwa ein halbes Jahr dauern (56 Ustd.)
  • Dem Konfliktlotsenkurs sollten etwa zehn Schülerinnen und Schüler, gemischt nach Alter, Geschlecht und ethnischer Herrkunft angehören. Es gilt dabei zu berücksichtigen, dass ältere Schülerinnen und Schüler mehr von jüngeren Schülerinnen und Schülern akzeptiert werden.
  • Die Ausbildung wird von Herrn Menge (Beratungslehrer) betreut und geleitet.

 

4. Die Rolle der Konfliktlotsen

  • Der Mediator hält sich an die Allparteilichkeit (keine Partei ergreifen).
  • Der Mediator ist nur Moderator des Gesprächs und achtet u. a. auf den Ablauf bestimmter Phasen.
  • Er hat keine Meinung zum Konflikt. Er darf sich auch nicht durch andere Beeinflussen lassen.
  • Er beachtet die Schweigepflicht.
  • Die Streitenden und der Mediator nehmen freiwillig an dem Gespräch teil. Lehrer können den Streitenden eine Mediation vorschlagen, um Strafen oder eine KLassenkonferenz zu vermeiden. Scheitert die Mediation, muss der Lehrer handeln.
  • Die Konfliktlotsen handeln Bedürfnisorientiert. Sie fragen bspw. danach, wie der Streit begonnen hat. Sie suchen u. a. nach den möglichen Ursachen des Streits.
  • Konfliktlotsen arbeiten ziel- und zukunftsorienziert. Wie gehen die Streitenden in Zukunft miteinander um?

 

5. Der äußere Rahmen der Mediation

  • Die Sitzungen dauern 30 - 45 Minunten.
  • Die Teilnahme ist freiwillig.
  • Der Inhalt der Mediation ist vertraulich.
  • Es werden keine Strafen ausgesprochen, sondern ggf. Möglichkeiten der Wiedergutmachung besprochen.
  • Die Lehrer unterstützen die Konfliktlotsen und geben ihnen Fälle.

 

6. Unterschiede zwischen Mediation und Schlichtung

Beide Begriffe werden häufig bei der Suche nach der Lösung eines Streites benutzt. Die Begriffe haben jedoch eine unterschiedliche Bedeutung.

Ein Schlichter spricht Empfehlungen aus und schlägt Kompromisse vor.

 

7. Die fünf Phasen der Mediation

1. Phase: Begrüßung der Beteiligten und Besprechung der Regeln

  • Es wird das Setting (besondere Sitzordnung) und die Rolle des Mediators erklärt.
  • Anschließend werden die Regeln besprochen:
    Es spricht nur einer.
    Keiner kränkt oder verletzt den anderen.
    Die Gespräche sind vertraulich.
    ...

2. Phase: Die Standpunkte der Streitenden werden angehört.

  • Zuerst wird einer der Streitenden befragt.
  • Der Mediator spiegelt den Inhalt der Antwort und stellt offene Fragen.
  • Nun wird die andere Streitpartei befragt.
  • Der Mediator spiegelt auch hier die Antworten und stellt offene Fragen.

3. Phase: Es wird die persönliche Bedeutung des Konfliktes gesucht. Beiden Parteien werden offene Fragen zu den Gefühlen getellt und die Antworten gespiegelt.

4. Phase: Das Gespräch wird von der Vergangenheit in die Zukunft gelenkt.

  • Das Drehbuch des Konfliktes wird nun umgeschrieben. Der Mediator fragt, was sich die Streitenden anders gewünscht hätten.
  • Die Gesprächstechnik des Pendelns wird angewendet.
  • Die direkte Kommunikation zwischen den Streitenden wird hergestellt.

5. Phase: Es wird ein Tauschgeschäft vorgeschlagen.

  • Eine Wiedergutmachung oder Entschuldigung wird vereinbart.
  • Was möchte ich, was kann ich dafür geben?
  • Die Ideen werden schriftlich festgehalten und auf Fairness beprüft.
  • Ein Nachtermin in 14 Tagen wird vereinbart.
  • Die Beteiligten verabschieden sich voneinander.

Ein Mediator hat keine eigene Meinung zum Streit. Er lässt die Streitenden eine Lösung erarbeiten. Der Mediator fragt nach den Bedürfnissen der Beteiligten.


Oberschule Herzberg am Harz
Heidestraße 10
37412 Herzberg

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